FAQ

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Stromerzeugung / Betrieb

Der Wirkungsgrad eines herkömmlichen KKW beträgt gegen 33% (zum Vergleich: Gas-und-Dampf-Kraftwerk gegen 60%, Photovoltaik rund 20%), da dieser Prozess von der Betriebstemperatur (ca. 280°C) abhängt. Zukünftige Hochtemperaturreaktoren könnten daher einen Wirkungsgrad von über 70% erreichen. Wird Heiz- oder Prozesswärme ausgekoppelt, z.B. für ein Fernwärmesystem oder eine Fabrik, sinkt die Stromproduktion leicht. Der gesamte Wirkungsgrad der Anlage steigt jedoch, weil Wärme genutzt wird, die sonst in die Luft oder ins Wasser abgegeben würde.

Ältere KKW haben oft eine Flusswasser-Durchlaufkühlung, und die KKW an Küsten kühlen mit Meerwasser. Die meisten KKWe im Inland haben einen Kühlturm, wie viele andere thermischen Kraftwerke auch, z. B. Gas- und Kohlekraftwerke.

Ja, sofern sich in zweckmässiger Distanz Abnehmer für die Wärme befinden. Dies zeigt das Beispiel des Fernwärme-Heizsystems des KKW Beznau (www.refuna.ch). Auch das KKW Gösgen liefert Prozesswärme an zwei nahegelegene industrielle Betriebe. Wird Wärme ausgekoppelt, sinkt die Stromproduktion leicht. Der gesamte Wirkungsgrad der Anlage steigt jedoch.

Die KKW wurden aus sicherheitstechnischen Gründen im Mittelland gebaut: Das Mittelland ist der seismisch am wenigsten aktive Ort der Schweiz. Erdbeben der Stärke 6 bis 7 (wie beim Basler Beben im Jahre 1356) sind hier äusserst selten zu erwarten. Die grossen Flüsse Aare und Rhein stellen zudem die ausreichende Kühlung der Anlagen sicher, auch in sehr heissen Sommern. Dass die Landesgrenzen in der Nähe sind, ist Zufall.

Die KKW erzeugen im langjährigen Durchschnitt zusammen etwa ein Drittel der Inlandproduktion von 60-70 TWh Terawattstunden (= Milliarden Kilowattstunden). Im Winter, wenn die Pegel der Flüsse und Stauseen regelmässig tief und der Strombedarf der Schweiz hoch ist, erzeugen die KKW oft fast die Hälfte des Schweizer Stroms.

Energiepolitik

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Wirtschaftlichkeit / Kosten

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Versorgungssicherheit

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Sicherheit

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Uran / Radioaktivität

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Entsorgung

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.

Umweltverträglichkeit

Bund und Parlament beschlossen im Jahr 2011 den schrittweisen Umbau der Schweizer Energieversorgung bis 2050 und damit den Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der neuen Energiestrategie 2050: Es sieht eine Reduktion des Stromverbrauchs auf das Niveau von 1960 und den subventionierten Ausbau der erneuerbaren Energien vor. So soll bis zur Hälfte der nuklearen Produktion ersetzt werden. Dieses Massnahmenpaket wurde im Mai 2017 auch vom Volk gutgeheissen – trotz seiner weitreichenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Ein zweites Massnahmenpaket mit Lenkungsmassnahmen für den Energieverbrauch und die weitere Senkung der CO2-Emissionen stiess bisher im Parlament auf Widerstand. Derzeit ist nicht absehbar, wie Bundesrat und Parlament künftig die Stromversorgung der Schweiz sicherstellen wollen.

Fast alle Kernenergienationen setzen nach Fukushima ihre zivilen nuklearen Programme fort. Denn es gibt aus sicherheitstechnischer Sicht keinen Grund, auf Kernenergie und ihre bedeutenden Vorteile zu verzichten. Dies haben die vielen Sicherheitsüberprüfungen durch das ENSI und auch die EU-Stresstests gezeigt. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erwartet eine bedeutende Zunahme der globalen Kernenergienutzung. So sind heute weltweit um 427 KKW in Betrieb, 56im Bau und gut 100 in der Projektierungs- oder Bewilligungsphase . Nur Deutschland hat seinen Ausstieg aus der Kernenergie nach dem Unfall in Fukushima beschleunigt. Und die Schweiz will gemäss dem Volksentscheid vom Mai 2017 auf den Neubau von KKW verzichten. Vereinzelte Länder wie Italien haben beschlossen, auf den Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verzichten. Andere Länder tun jedoch das Gegenteil, sie steigen in die Kernenergie ein (Polen, Vereinigte Arabische Emirate) oder erweitern oder erneuern ihren Kernkraftwerkspark (UK, Frankreich, Tschechien, Slowakei).

Das tun sie durchaus. Seit Jahren investieren sie in die neuen erneuerbaren Energien. Allein die Axpo plante bereits vor Fukushima die Produktion bis 2030 auf 2,2 Terawattstunden (von rund 60 TWh gesamter Schweizer Inlanderzeugung) zu steigern. Dieses Ziel wurde 2012 mit 5 TWh mehr als verdoppelt. Auch Alpiq und BKW planen für die Zukunft weitere grosse Investitionen in erneuerbare Energien. Doch das erfordert beträchtliche Mittel und bedingt, dass die KKW noch möglichst lange in Betrieb bleiben. Denn der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht noch Jahrzehnte. Ohne die KKW ist die Versorgungssicherheit vor allem im Winter akut gefährdet.

Die KKW-Betreiber sind börsenkotierte Unternehmen mit Aktionären, die eine angemessene Dividende erhalten möchten: zu 85 % sind dies Kantone, Städte und städtische Elektrizitätswerke – also die öffentliche Hand und letztlich das Volk. Aber auch Pensionskassen, Fonds oder Privatpersonen halten private Beteiligungen an KKW. Diese Beteiligungen haben den Besitzern in den vergangenen Jahrzehnten stattliche Erträge sowie den Standortgemeinden und -kantonen beträchtliche Steuereinkünfte verschafft. Sie sind so allen Bevölkerungsteilen zugutegekommen. Die Stromversorger erwirtschaften mit den KKW auch Gewinne, die in die Erneuerung des aktuellen Kraftwerkparks sowie in die Energiewende investiert werden: in den Ausbau der erneuerbaren Energien, in Speicherkapazität und intelligente Netze.

Die Branche fördert die erneuerbaren Energien schon seit Jahren. Doch entsprechende Projekte stossen oft auf Widerstand, speziell aus Natur-, Denkmal- und Landschaftsschutzkreisen. Viele Projekte kommen deshalb gar nicht zustande oder ziehen sich wegen Einsprachen in die Länge, was den kommerziellen Erfolg stark beeinträchtigen kann. Die Attraktivität solcher Projekte wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Die ohnehin bescheidenen Renditen sinken noch mehr.